zwischen Schwarzwald
und Kaiserstuhl

Köndringen

Brunnen in Köndringen
Der neugestaltete Brunnen im Zentrum von Köndingen

Lage

Köndringen liegt am Rande der Vorbergzone des Schwarzwaldes. Die fruchtbaren Lößhügel bringen hervorragende Weine hervor, so dass der Weinbau in Köndringen eine wichtige Stellung einnimmt. Köndingen gehört zur Weinbauregion Breisgau.

Geschichte

Köndringen wurde zum ersten mal 977 in einer Urkunde als „Chunriugia“ erwähnt,wobei aber Grabungen in Köndringen darauf hindeuten, dass es schon viel früher eine Siedlung gab.

Vor 2000 Jahren wurde ein römischer Wachturm über dem Dorf errichtet.

1466 wird Köndringen in zwei Herrschaften geteilt, da ein Teil an den Herren Sweliuius von Landeck verkauft wird und war bis 1510 in desselbigen Besitz, bis dieser es aufgrund von erheblichen finanziellen Schwierigkeiten an den Markgrafen von Baden verkaufte.

 Während des 30 jährigen Krieges war Köndringen zeitweise völlig ausgestorben, die weiteren schweren Kriege bewirten, dass zeitweise nur noch 10 Köndringer Häuser gab, welche vor 1700 erbaut wurden und

Ab 1715 herrschte schließlich für einige Jahrzehnte relative Ruhe in der viel von Köndringen, wie das Pfarrhaus und das Schulhaus wieder aufgebaut wurden. Dennoch wanderten 1789 viele Köndringer wegen der französischen Revolution aus und gründeten im ehemaligen Jugoslawien eine Gemeinde.

1803 musste Köndringen wegen finanzieller Kriegsbelastungen die Gemeindestube an einen Köndringer Bürger für 5113 Gulden verkaufen, um seine Schulden zu decken.

1845, zehn Jahre nachdem die erste Eisenbahn auf deutschem Boden gefahren ist, bekam Köndringen, nachdem die Rheintalstrecke bis Freiburg errichtet wurde, einen Bahnhof, welcher lange Zeit Warenumschlagplatz im Raum Baden war.

Bis 1974 war Köndringen eine Unabhängige Gemeinde, jedoch gab es einen völlig nahtlosen Übergang zur Gemeinde Teningen und ist seit dem 1. Januar 1975 ein völlig integrierter Ortsteil der Gemeinde Teningen.

Nimburg und die Oberrheinebene
Blick auf die Ortsmitte von Köndringen

 

Kirche in Köndringen
Erinnert an das Freiburger Münster: die Kirche in Köndringen

Besonderheiten

Evangelische Kirche

Pfarrer Sander war trug um 1770 maßgeblich zur Gestaltung des badischen Schulwesens bei, beschaffte die nötigen Geldmittel zur Errichtung zahlreicher Gebäude und Schaffung von Einrichtungen und stiftete Grundstücke für Armenfonds. Aufgrund von Streitereien wegen der Baupflicht, war die Pfarrei Köndringen eine der bestbezahlte Stelle der Markgrafschaft Badens und konnten Pfarrer Nicolaus Christian Sander halten, der zu den führenden Persönlichkeiten des Landes gehörte.  1803 ging die Baupflich tfür die Kirche auf das Land über und so wurde die evangelische Kirche in Köndringen 1861 zum Teil abgerissen und vom vom badischen Bauinspektor Ludwig Arnoldin neugotischem Stil neu entworfen. Dem Turm der Köndringer Kirche wird eine Ähnlichkeit mit dem Freiburger Münsterturm nachgesagt. Leider wurde die Innenausstattung nicht mit dem gleichen Aufwand vorangetrieben.

 

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